Monty Python

Freitag, 4. November 2016

Weihnachtliches Allerlei...

schon bald ist wieder Weihnachten und Zeit
für etwas festliche Stimmung - Besinnung und
sonstigen Kram und natürlich sollte ich überlegen,
ob ich dem Einwand einer nahe stehenden Person
nachkommen sollte, dieses mal nicht besser die
Unterwäsche zu tragen, bevor die Gäste kommen.

Sorgt dieses ungewollte hin- und herbimmeln
meiner Kronjuwelen doch immer wieder für
bisweilen unerregte Aufmerksamkeit vor allen
Dingen aus der Damenwelt und auch meine beiden
Hunde bekommen jedesmal ganz glasige Augen.
Sich echauffieren mit den Tieren - dieses Geklimper -
mir macht es jedenfalls nichts.

Zweifellos ist es nun bald wieder an der Zeit mir
Gedanken darüber zu machen, welches Möbelhaus
oder Bettenlager in der näheren Umgebung noch
nicht im Feuer der Leidenschaft untergegangen ist,
die solche festlichen Momente nun einmal mit sich
bringen. Zur Feier des Tages muß man einfach mal
was anzünden und was kann ich denn dafür, wenn
zur Zeit überall Matratzen- und Möbeloutlets wie
Pilze aus dem Boden sprießen ?

Ich glaube, es ist bald der Augenblick gekommen,
dieses Mal besonders großzügig mit dem Spiritus
umzugehen, um möglichst viele Menschen an
dem wärmenden Spektakel teilhaben lassen zu
können und in ihrem Herzen zu erfreuen über
dieses Ereignis.

Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte
Freude.

Zudem sollten auch die Präsente unterm
Gabentisch nicht fehlen. Wie wärs denn zur
Abwechslung mal mit einer neuen Kettensäge,
einer netten kleinen Explosion oder einer
Packung Kakerlaken für den Postboten,
der nicht müde wird, seinen Dreck immer bei
mir abzuladen. Das wär doch mal was für die
ganze Familie unterm angesenkten Baum und man
gibt schließlich gern und reichlich von dem,
was einem selber in ausgiebiger Form zuteil
geworden ist.

Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen
ja genau - endlich Ruhe - Grabesruhe wenigstens
für einen Moment - den man dann genießen kann
mit einer guten Zigarre und einem Gläschen
Bordeaux. Den trinke ich auf die Zukunft
und auf euer aller Wohl, und das alles immer
noch besser wird, als es jetzt schon ist, obwohl
da ist wohl kaum noch eine Steigerung möglich.
Vielleicht nehme ich dazu auch einen Asbach -
für richtigen Fusel ist einem nichts zu schade:

Wie heißt es doch so schön: Wenn einem also
allzuviel Gutes wiederfährt, das ist schon einen
Asbach wert. Anschließend kommt dann die Trachtentruppe
und wir feiern gemeinsam ein schönes Weihnachten -
einfach mal mit ein paar wärmenden Gedanken für
zwischendurch - ich bin ja so ein Romantiker.
Schon das letzte Weihnachtsfest war gekennzeichnet
durch allerlei Aktivität in und ums Haus. Ich glaube
auch dieses Mal wird es wieder ein aufregendes Fest
für Feuerwehr und Polizei.

Aber die festlichen Überraschungen - sie wollen dieses
Jahr überhaupt kein Ende nehmen. Dabei ist es schon
jetzt kaum noch zu toppen. Ein Jahr voller Highlights -
und bald kommt auch noch der Rückblick auf ein Jahr
das schon jetzt seinesgleichen sucht - wo soll das
noch enden. Ich meine: Wieviel Gutes kann ein Mensch
überhaupt noch ertragen. Ich finde - deshalb muß man auch
an der einen oder anderen Stelle einmal etwas zurück
geben können, von dem was man empfangen hat.

Sei es drum, die Spannung ist bereits schon jetzt
kaum noch zu ertragen bis dahin, die Festtage sie
werfen ihre Schatten voraus und vielleicht gelingt
es mir dieses mal doch, meine Kleidung zu tragen, bevor
die Gäste kommen.